Die Kreisklinik Mindelheim

Die Geschichte der stationären Krankenversorgung in Mindelheim geht bis auf das Jahr 1835 zurück. Die seinerzeit noch von der Stadt Mindelheim betriebene Krankenanstalt wurde am 01. August 1909 mit der Inbetriebnahme des "Distriktskrankenhauses" in Mindelheim (100 Betten) abgelöst und in den Dienst des Bezirks gestellt.

Nach verschiedenen Erweiterungsbaumaßnahmen in den Jahren 1934/35 und 1952/54 und dem Neubau eines Betten- und Funktionstraktes 1958/60 wuchs das Krankenhaus Mindelheim auf eine stattliche Größe von 222 Betten an.

Um den wachsenden Aufgabenstellungen und den Entwicklungen der modernen Medizin gerecht zu werden, entstand bereits 20 Jahre später neuer Handlungsbedarf. Über eine Bauzeit von fast 13 Jahren erstreckte sich nun die großzügige Erweiterung und Sanierung des Kreiskrankenhauses Mindelheim, die am 03. Dezember 1998 feierlich abgeschlossen wurde. Dabei wurde über drei Bauabschnitte vorgegangen:

  • 1. Bauabschnitt: Neuer Funktionstrakt mit OP, Röntgenabteilung, Zentralsterilisation, Intensivstation, Notaufnahme mit Liegendanfahrt, Entbindungsabteilung, Ambulanzräumen und Küche... sowie neuer Haupteingang und Sanierung im Altbaubereich
    Fertigstellung: 09. März 1990
    Volumen: 50 Mio DM

  • 2. Bauabschnitt: Neubau Bettentrakt mit 120 Betten
    Fertistellung: 20. Juli 1994
    Volumen: 30 Mio DM

  • 3. Bauabschnitt: Sanierung alter Bettentrakt
    Fertigstellung: 03. Dezember 1998
    Volumen: 24 Mio DM


Aktuell präsentiert sich die Kreisklinik Mindelheim als ein modernes Haus der Grund- und Regelversorgung, das
knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen beschäftigt. Diese betreuen und versorgen in den Hauptabteilungen Innere Medizin (mit den zusätzlichen Schwerpunkten Herz- Kreislauferkrankungen sowie Magen- Darmerkrankungen), Viszeral- und Unfallchirurgie sowie Anästhesie und Intensivmedizin pro Jahr über 8.000 stationäre Patienten rund um die Uhr.
Ergänzt wird das Versorgungsspektrum durch die Belegabteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie operative Angebote in den Bereichen Orthopädie und Neurochirurgie.

Als zukunftsweisende Investition wurde in den vergangenen Jahren eine neue, leistungsfähige Zentrale Sterilgutaufbereitung sowie ein Herzkatheter-Labor in Betrieb genommen. Damit werden nicht nur höchste Hygienestandards vorgehalten, sondern vor allem auch die zeitkritische Akutversorgung von Patienten mit Vorstufen oder bereits ablaufendem Herzinfarkt optimal gewährleistet.


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